Dr. med. Michael Keller
Hals-Nasen-Ohrenarzt
Ambulante Operationen
Naturheilverfahren - Akupunktur
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Laser, Nasenmuschelverkleinerung und Polypenentfernung
Der Laser ist aus den meisten Fachgebieten der Medizin nicht mehr wegzudenken, so auch in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Mit dem Laser kann man sehr gezielt und blutarm Tumore operieren, Polypen von den Stimmbändern sowie aus Nase und Nebenhöhlen entfernen. Auch einige unschöne Hautveränderungen lassen sich mit dem Laser gut entfernen. Bei ausgeprägtem Schnarchen ist manchmal eine laserchirurgischer Eingriff am Gaumensegel zur Schnarchbehandlung (LAUP) sinnvoll. Ich ziehe allerdings mittlerweile die Radiofrequenztherapie zur der Schnarchbehandlung (RAUP) der "Schnarch-OP" mit dem Laser vor, da sie nach meiner Erfahrung in der Regel weniger schmerzhaft ist. Zur Verbesserung der Nasenatmung bevorzuge ich nach wie vor den Laser. Durch die gute Gewebereduktion bei verdickten Nasenmuscheln in Verbindung mit der guten Blutstillung ist für mich hier der Laser die Methode der Wahl um die Nasenatmung einfach und komplikationsarm zu verbessern. Selbstverständlich kann ich Ihnen in meiner Praxis auf Wunsch beide Techniken anbieten.

Letzteres, nämlich in erster Linie die laserchirurgische Nasenmuschelverkleinerung = Laserconchotomie ist ein Schwerpunkt meiner Praxis. Hierbei wird zunächst eine Betäubung des Naseninnenraumes durch ein Spray und eine anschließende Watteeinlage durchgeführt (keine Spritze). Dies nimmt etwa 20 Minuten in Anspruch. Anschließend wird der Laserstrahl über die verdickten Nasenmuscheln geführt. Dabei wird durch die Energie des Laserstrahls das Gewebe „verdampft“ und die meisten Blutgefäße geschlossen. Der Eingriff selbst dauert hierdurch nur einige Minuten.

Nur in den seltenen Fällen muss anschließend eine Nasentamponade eingelegt werden ( hier weniger als 1%). Somit bleibt die Nase selbst direkt nach dem Eingriff frei. Bei den von mir bisher durchgeführten Eingriffen ( über 1000 ) ist eine behandlungsbedürftige Nachblutung in weniger als 0,5 % aufgetreten. Auch hierbei war lediglich das Einlegen einer Nasentamponade notwendig geworden.

In den Tagen nach dem Eingriff spürt man noch ein mehr oder weniger ausgeprägtes Schnupfengefühl und nach etwa 1-2 Woche ist die Belüftung der Nase in aller Regel schon deutlich besser als vor dem Eingriff. Je nach Heilungsverlauf sind etwa 2 bis 6 Nachbehandlungen in den Wochen nach dem Eingriff notwendig. Auf starke körperliche Belastung sollte nach dem Eingriff für einige Tage verzichtet werden. Nach Abheilung wird bei nur geringer Belastung durch den Eingriff in der Regel eine deutliche Verbesserung der Nasenatmung erreicht.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen hier einen kurzen Überblick geben. Für weiter Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.