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Laser, Nasenmuschelverkleinerung und Polypenentfernung
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Der Laser ist aus den meisten Fachgebieten der Medizin nicht mehr
wegzudenken, so auch in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.
Mit dem Laser kann man sehr gezielt und blutarm Tumore operieren, Polypen
von den Stimmbändern sowie aus Nase und Nebenhöhlen entfernen.
Auch einige unschöne Hautveränderungen lassen sich mit dem Laser
gut entfernen.
Bei ausgeprägtem Schnarchen ist manchmal eine laserchirurgischer Eingriff am Gaumensegel zur Schnarchbehandlung
(LAUP) sinnvoll. Ich ziehe allerdings mittlerweile die Radiofrequenztherapie zur der Schnarchbehandlung
(RAUP) der "Schnarch-OP" mit dem Laser vor, da sie nach meiner Erfahrung in der Regel weniger schmerzhaft ist.
Zur Verbesserung der Nasenatmung bevorzuge ich nach wie vor den Laser. Durch die gute Gewebereduktion bei
verdickten Nasenmuscheln in Verbindung mit der guten Blutstillung ist für mich hier der Laser die Methode
der Wahl um die Nasenatmung einfach und komplikationsarm zu verbessern. Selbstverständlich kann ich Ihnen in
meiner Praxis auf Wunsch beide Techniken anbieten.
Letzteres, nämlich in erster Linie die laserchirurgische
Nasenmuschelverkleinerung = Laserconchotomie ist ein Schwerpunkt meiner Praxis.
Hierbei wird zunächst eine Betäubung des Naseninnenraumes durch
ein Spray und eine anschließende Watteeinlage durchgeführt
(keine Spritze). Dies nimmt etwa 20 Minuten in Anspruch. Anschließend
wird der Laserstrahl über die verdickten Nasenmuscheln geführt.
Dabei wird durch die Energie des Laserstrahls das Gewebe „verdampft“
und die meisten Blutgefäße geschlossen. Der Eingriff selbst dauert hierdurch nur einige Minuten.
Nur in den seltenen Fällen muss anschließend eine Nasentamponade
eingelegt werden ( hier weniger als 1%). Somit bleibt die Nase selbst
direkt nach dem Eingriff frei. Bei den von mir bisher durchgeführten
Eingriffen ( über 1000 ) ist eine behandlungsbedürftige Nachblutung
in weniger als 0,5 % aufgetreten. Auch hierbei war lediglich das Einlegen
einer Nasentamponade notwendig geworden.
In den Tagen nach dem Eingriff spürt man noch ein mehr oder weniger
ausgeprägtes Schnupfengefühl und nach etwa 1-2 Woche ist die
Belüftung der Nase in aller Regel schon deutlich besser als vor
dem Eingriff. Je nach Heilungsverlauf sind etwa 2 bis 6 Nachbehandlungen
in den Wochen nach dem Eingriff notwendig. Auf starke körperliche
Belastung sollte nach dem Eingriff für einige Tage verzichtet werden.
Nach Abheilung wird bei nur geringer Belastung durch den Eingriff in der Regel
eine deutliche Verbesserung der Nasenatmung erreicht.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen hier einen kurzen Überblick geben.
Für weiter Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
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