Dr. med. Michael Keller
Hals-Nasen-Ohrenarzt
Ambulante Operationen
Naturheilverfahren - Akupunktur
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Homöopathie

Die Homöopathie wurde vor 250 Jahren von Samuel Hahnemann gegründet und entwickelt. Ein grundlegendes Prinzip ist die Simile- (Ähnlichkeits-) regel: Hierbei wird dem Körper ein Stoff in homöopathischer Verdünnung zugeführt, der in hoher Konzentration die Symptome auslösen kann die er in verdünnter Form behandelt. Hahnemann hat diese Methoden in einer Zeit entwickelt in der eine sehr drastische Arzneimitteltherapie mit Substanzen wie Quecksilber, Arsen und Ähnlichem bei den so behandelten Patienten zum Teil zu sehr schweren Nebenwirkungen geführt hat. Er wollte eine schonende Medizin entwickeln, die den Selbstheilungskräften des Menschen durch Regulation hilft, die Krankheit zu überwinden. Möglicherweise tragen die in unserer Zeit doch relativ häufigen Nebenwirkungen der schulmedizinischen Arzneimitteltherapie zu einem vermehrtem Interesse an der Homöopathie bei.

In großen Analysen von Studien konnte für die Homöopathie gezeigt werden, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass die beobachten positiven Ergebnisse rein zufällig sind. Ein naturwissenschaftlich anerkanntes Modell liegt jedoch noch nicht vor, sodass bei kritischen Schulmedizinern trotz überwältigender statistischer Belege oft noch eine Skepsis gegenüber der Methode herrscht. Allerdings sollte man sich vor Augen führen, dass seit über 100 Jahren Aspirin erfolgreich eingesetzt wird und erst seit etwa 30 Jahren der Wirkmechanismus entdeckt wurde!

In der HNO-Heilkunde setze ich die Homöopathie gerne als Therapie oder ergänzender Behandlung bei nachfolgenden Erkrankungen ein:

  • Allergien
  • Heuschnupfen
  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Mittelohrentzündungen
  • Akuten Infekten
  • und vor allem bei Kindern

In bestimmten Fällen kann man auch bei chronischen Erkrankungen, bei denen sich ein für den individuellen Patienten typisches Konstitutionsmittel finden lässt, Erfolge erzielen.