Dr. med. Michael Keller
Hals-Nasen-Ohrenarzt
Ambulante Operationen
Naturheilverfahren - Akupunktur
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Allergie

Aus aktuellem Anlass - JETZT ist Pollenzeit!
Empfehlung:
1.Abends duschen und Haarewaschen damit Sie die tagsüber eingesammelten Pollen nicht mit ins Bett nehmen!
2.Bekleidung NICHT im Schlafraum ablegen!
3.Abends Nase mit lauwarmem Salzwasser (ca. 1%ige Lösung9 spülen, um vor dem Schlafen möglichst viele Pollen aus der Nase zu entfernen.

Etwa 20 bis 30 % der Bevölkerung in Europa leidet an einer Allergie - Tendenz steigend! Meist verschwindet die Allergie nicht wieder von selbst sondern wird häufig stärker. Das bedeutet unter Umständen nicht nur eine Zunahme der Beschwerden, sondern auch das Übergreifen auf andere Organsysteme.

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  • Allergie- Dokumentations- und Informations-Zentrum (ADIZ)
  • Am bekanntesten dürfte der Heuschnupfen sein. Wer kennt nicht das Beschwerdebild mit Niesen, Naselaufen, Nasenverstopfung, Jucken, Augenbrennen, Halskratzen und vieles mehr. Auslöser sind hier die Pollen von Bäumen, Kräutern, Gräser und Getreide, die von Januar bis in den September entsprechende Beschwerden bei den Betroffenen auslösen können.

    Neben den Pollen als Allergene (Allergene sind kleine Eiweißkörper, die bei entsprechend empfindlichen Menschen allergische Beschwerden auslösen können) haben sicher Tierhaare, Tierhautschuppen, Schimmelpilzsporen, Federn und vor allem die Hausstaub milben und deren Ausscheidungen große Bedeutung. Sie können den Betroffenen ganzjährig Probleme bereiten. Man denke hier nur an die Bettfedern, Katze oder das Meerschweinchen im Haus und besonders an die Hausstaubmilben, die sich in unseren Betten wohlfühlen.

    Viele Menschen die über eine chronisch behinderte Nasenatmung, immer wieder auftretende „Erkältungen“, oder gar über eine „chronische Nasennebenhöhlenentzündung“ klagen, haben ganzjährig eine Allergie gegen einen der hier beschriebenen Auslöser. Deshalb sollte bei solchen Beschwerden immer auch an eine mögliche Allergie gedacht und eine entsprechende Testung und eine HNO-ärztliche Untersuchung der oberen Atemwege durchgeführt werden.

    Darüber hinaus gibt es eine große Zahl an Nahrungsstoffen, Nahrungsmitteln und Zusatzstoffen, die allergische Reaktionen auslösen können.

    Die Behandlung von Allergien ist heutzutage keineswegs mehr so aussichtslos wie noch vor einigen Jahren. Der Satz: „Da kann man ja sowieso nichts machen“, ist nicht mehr zutreffend. Durch eine differenzierte Diagnostik und technologische Weiterentwicklung sind gute Möglichkeiten der Allergenvermeidung entstanden. Hier ist an erster Stelle die Wohnraumsanierung und der Gebrauch von milbendichter Bettwäsche (encoating) bei Milbenallergie zu nennen.

    Weiterhin hat die Behandlung des überreagierenden Immunsystems erhebliche Fortschritte gemacht: Die SIT (spezifische Immuntherapie) und auch die SLIT (sublinguale Immuntherapie) haben schon viele Menschen von ihren Symptomen befreien können. Die Risiken und Nebenwirkungen sind bei den modernen Behandlungen im Vergleich zu früher wesentlich geringer.

    Darüber hinaus gibt es mittlerweile eine große Zahl sehr guter Medikamente zur Behandlung der Beschwerden: Antiallergische Tabletten oder Tropfen , die auch nicht mehr müde machen, oder die Schleimhäute stark austrocknen. Cortisonhaltige Nasensprays, die aufgrund ihrer Zubereitung fast ausschließlich an der Nase wirken und im Körper keine wesentlichen Nebenwirkungen mehr auslösen. Nicht zuletzt kann auch eine kurzdauernde, gezielte Behandlung mit Cortison zum Einnehmen hilfreich und ohne wesentliche Nebenwirkungen sein.

    Für Pollenallergiker (da bin ich selbst betroffen) finde ich es sehr hilfreich, über die aktuelle Pollensituation informiert zu sein. Pollenflugvorhersage und viele weiter Informationen finden sie bei den hier aufgelisteten Links.

    Natürlich gibt es zur Behandlung von Allergien auch hervorragende naturheilkundliche Therapien, die ich Ihnen unter Naturheilverfahren vorstelle.

    Vor allem können sich die Betroffenen heute viel besser über ihre Erkrankung informieren, als das noch vor einigen Jahren möglich war. Ich kann Sie nur ermutigen, das für sich zu tun und dies dann mit Ihrem behandelnden Arzt zu besprechen.

    Ich hoffe ich konnte Ihnen hiermit einen kurzen Überblick über das Thema Allergien im HNO-Bereich geben.